Willkommen im Tierheim Wesel

27.12.2011

Unsere "Kampfschmuser"

Heute haben wir begonnen, mit unseren sog. "Listenhunden" auf den Wesenstest hinzuarbeiten, um zu belegen, daß auch unsere Stafford, Bullterier und Co. durchaus soziale, verträgliche und liebenswerte Artgenossen sind. Wir arbeiten regelmäßig mindestens 1x pro Woche auf dem Hundeplatz des HSSV Wesel, der uns diesen kostenfrei zur Verfügung stellt.

Neben den gängigen Kommandos wie Sitz, Platz und Bleib erarbeiten wir viele Dinge, die im alltäglichen Zusammenleben mit dem Hund in unserem Umfeld vorkommen: Kinderwagen, aufgespannte Regenschirme, Jogger, Fahrradfahrer sind nur ein kleiner Teil... auch Leinenführigkeit und Kontakt mit fremden Menschen wird trainiert.

So hoffen wir, in naher Zukunft zumindest eine Maulkorbbefreiung für unsere Listenhunde erwirken zu können.

                      

         

              

Ein lieber Dank geht an den HSSV Wesel für die Möglichkeit der Nutzung des Platzes sowie an H. Dr. Heister vom Kreisveterinäramt Wesel, der uns bei dieser Arbeit tatkräftig unterstützt und begleitet!

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17.12.2011

Danke!

Hiermit möchte sich das Team vom Tierheim Wesel bei allen Besuchern anlässlich der „Lichtblicke im Advent“ am vergangenen Wochenende bedanken. Mit Ihrer tatkräftigen Unterstützung, mit Ihren Vorschlägen für die Zukunft, mit Anregungen, verwertbarer Kritik und nicht zuletzt auch mit Ihren Spenden haben alle Besucher sowie Ehrenamtliche auf Ihre Art und Weise  zu einem erfolgreichen Fest beigetragen. Ein besonderer Dank gilt unserer amtierenden Bürgermeisterin FrauUlrike Westkamp, die erfreulicherweise unsere Lichtblicke eröffnet sowie Pfarrerin Eva Holthuis von der evangelischen Kirche am Lauerhaus - Obrighoven, die sich kurzfristig bereit erklärt hat,den Tiergottesdienst am Sonntag zu feiern. Ebenso gilt ein großer Dank an alle Aussteller, die durch Ihre Teilnahme zu einem abwechslungsreichen Programm beigetragen und darüber hinaus Ihre Erlöse komplett dem Tierheim Wesel gespendet haben.

An dieser Stelle auch ein großes DANKESCHÖN an die Presse, die uns durch ihre Berichterstattung im Vorfeld unterstützt und unsere „Lichtblicke“ bei den Weseler Bürgern dadurch ins Gespräch gebracht hat. Und auch an Radio KW, die mit Hilfe Ihrer  TOP-TEN Liste und einem Interview auf unsere „Lichtblicke im Advent“ hingewiesen haben.

Das Tierheim – Team freut sich sehr, denn nun ist sichergestellt, dass die Katzenquarantäne zu Ende umgebaut und eine komplette Dämmung sowie ein neues Dach mit angedacht werden können.

Ein weiterer großer Traum des Tierheim-Teams ist jetzt die dringend notwendige Renovierung der maroden Hundehalle. Hier würde zunächst mit einem Umbau der Zwinger begonnen werden, damit zukünftig eine artgerechte Kleingruppenhaltung gelebt werden kann, sowie eine Erneuerung der durchgerosteten Zwingergitter und deren Türschlösser und Türen.

Diesbezüglich verweist das Tierheim Wesel nochmals auf die angelaufene „Riemchen –Aktion“, bei der jeder schon ab 5 € ein Riemchen erwerben kann, welches sodann mit Name und falls gewünscht auch mit der Höhe des Betrages  im Eingangsbereichs des Tierheims aufgehängt wird. So kann jeder, der möchte sozusagen „Stein um Stein“ den Umbau der Hundehalle unterstützen.

Das Foto zeigt den strahlenden Gewinner des Hauptpreises der diesjährigen Tombola Herrn Jürgen Zimmermann aus Büderich, der sich über einen Gutschein für eine Heißluftballonfahrt für 2 Personen, gesponsert von der Fa. Rheingas, freuen kann.


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11.12.2011

Tiergottesdienst im Weseler Tierheim kam an

Zu einem Tiergottesdienst lud das Team des Tierheims Wesel (An der Lackfabrik) unter neuer Leitung von Gabi Wettläufer im Rahmen seiner zwei Tage der offenen Tür am vergangenen Wochenende ein. Neben „tierischen“ Programmpunkten wie die Präsentation einer Hundefotografin, einer Hundekrankengymnastin, der Frettchenfreunde Mönchengladbach und vielen weiteren Kooperationspartnern wohnten viele Besucher dem Gottesdienst bei, den Pfarrerin Eva Holthuis (Lackhausen und Obrighoven) für die Frauchen und Herrchen und die mitgebrachten Vierbeiner auf dem Gelände des benachbarten Tierkrematoriums hielt. In dem Predigttext „Ich setze euch über alle Tiere, die auf der Erde leben und vertraue sie eurer Fürsorge an“ (1. Mose 1,28) sah Holthuis eine Aufforderung an die Menschen, Verantwortung für die ganze Schöpfung zu übernehmen. „Darunter fallen auch Stalltiere und unsere Wildtiere“, so die Pfarrerin. Eine Tiersegnung gab es zwar nicht, aber im Rahmen der allgemeinen Segnung konnten die Tierbesitzer durch das Berühren ihres Lieblings diesem das Gefühl von Fürsorge vermitteln. Auch die gesungenen Lieder handelten durchweg von unseren Mitgeschöpfen, wie zum Beispiel die Textzeile „Dass ein jedes Tier sein Leben, das ihm selbst von Gott gegeben, ungehindert leben kann, gebt gut acht und rührt nichts an“ aus dem Lied "Menschenkinder auf Gottes Erde" verdeutlichte. Eingebettet war der Gottesdienst in die irische Volks-Melodie „Greenleeves“ mit ihren Natur- und Tiergeräuschen.

 

Quelle: Lokalkompass, Silja Meyer-Suchsland

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11.12.2011

„Vierbeinige Geschenke gibt es hier nicht“

Klein und kuschelig sollte es sein und kugelrunde Knopfaugen haben, damit das Kind am Heiligen Abend glücklich ist. Es ist vierbeinig, atmet, lebt und soll nun zum besten Freund werden.

Fast jeder kennt die vorweihnachtlichen Wünsche von Kindern: „Dieses Jahr möchte ich einen Hund.” Bei dem ein oder anderen geht dieser Wunsch auch in Erfüllung. Und dann kommt oft der Katzenjammer. Im Alltag wird schnell klar, dass der neue Freund Zuwendung und Zeit braucht und der neue Spielgefährte auch Geld kostet.

Gabi Wettläufer kennt die andere Seite des lebenden Geschenks nur allzu gut. Als Leiterin des Tierheims weiß sie, dass sich die Anfragen bis Ende Januar noch mehr häufen als sonst. Dann kommen neben den verwundeten Straßenkatzen eben auch viele „Weihnachtspäckchen”. Es werden verantwortungslos Lebewesen verschenkt und die Zahl der Tiere steigt, die nicht mehr aufgenommen werden können.

Eines aber steht bei Gabi Wettläufer fest: „Vierbeinige Geschenke gibt es hier nicht.” Natürlich sei sie froh, wenn ein Tier vermittelt werden kann. Wenn sich die Vorstellung eines Besuchers jedoch auf „bitte klein und süß” reduziert, werde sie hellhörig. „Es gibt immer eine Vor- und eine Nachkontrolle von uns”, erklärt Wettläufer, „damit Tiere von hier nicht unter dem Tannenbaum landen”. Es gehe darum, frühzeitig einen Riegel vor falsche Vorstellungen zu schieben und die Leute darauf aufmerksam zu machen, dass jedes Tier auch ein großes Stück Verantwortung und Verpflichtungen mit sich bringe.

Dennoch wird es auch in Zukunft viele Vierbeiner geben, die ein neues Zuhause brauchen und vom Tierheim hoffentlich vermittelt werden können. Allein bis zu 20 Anfragen nach Katzen bekomme das Tierheim täglich, viele seien von der Straße aufgelesen worden, verstört und verletzt. Um in Zukunft noch mehr Miezen helfen zu können, begann im November der Umbau der Katzen-Quarantäne. Beim Tag der offenen Tür „Lichtblicke im Advent“ am vergangenen Wochenende konnten sich Besucher auf der Baustelle umschauen. In einem Raum entstehen 18 große Boxen für gesunde, neu aufgenommene Katzen. Die Boxen könnten bei Bedarf auch doppelt belegt werden. Im Nebenraum entstehen eine Intensivstation und ein Bereich für Muttertiere und ihren Nachwuchs. Hier dürfen nur ausgebildete Tierpfleger hinein. Quarantäne-Station und Tierheim werden getrennt sein, ein neuer Weg muss angelegt werden, der möglichst überdacht sein sollte. „Wir haben bereits 40 000 Euro vom Land bekommen, aber wir brauchen noch einmal den gleichen Betrag, um alle Renovierungspläne in die Tat umsetzen zu können”, sagt die Tierheim-Leiterin.

So wurde auch die Adventsfeier genutzt, um für Spenden zu werben. Sollte alles nach Plan laufen, wird die Quarantäne-Station im nächsten Frühjahr eröffnet. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. Unterstützung gibt’s vom Technischen Hilfswerk (THW), das bereits mehrere Samstage mit angepackt hat.

Und das Alltags-Geschäft läuft weiter. Aber ohne Anton: Drei Jahre wurde der Hund im Tierheim gepflegt. Jetzt fand er in einer Familie ein neues Zuhause. Zur Adventsfeier kamen alle zusammen - aber nur zu Besuch. Im Maul hatte Anton etwas für Gabi Wettläufer: einen Bilderrahmen mit Fotos aus seinem neuen Leben. Darauf stand: „Danke für alles.”

Quelle: DerWesten, Anna-Lena Kortenbusch

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08.12.2011

Tage der offenen Tür: Für Sonntag lädt das Weseler Tierheim zum tierischen Gottesdienst mit Pfarrerin Eva Holthuis ein. Der findet auf dem Gelände des benachbarten Tierkrematoriums statt.

Einer der Höhepunkte der beiden Tage der offenen Tür im Weseler Tierheim an der Lackfabrik in Lackhausen ist am Sonntag, dem 11. Dezember, 11 Uhr, ein Tiergottesdienst.

Der findet auf dem Außengelände des benachbarten Tierkrematoriums von Drs. Frans Evers statt. Denn auch das Krematorium öffnet zeitgleich seine Pforten für interessierte Besucher. Über das Programm der Veranstaltung "Lichtblicke im Advent", welche am 10. und 11.Dezember stattfindet, sprach RP-Redakteur Klaus Nikolei mit Tierheim-Sprecherin und Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit Silke Bolder.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, zu einem Tiergottesdienst einzuladen?

Bolder: Die Idee stammt von unserer neuen Leiterin Gabi Wettläufer, denn auch die Tiere sind Geschöpfe Gottes. Und wir Menschen verhalten uns ihnen gegenüber leider nicht immer so, wie man es von "der Krone der Schöpfung" erwarten darf. Wer beispielsweise die vernachlässigten Tiere sieht, die bei uns abgegeben werden und hier zum ersten Mal in ihrem Leben positive Kontakte zu Menschen erleben, fragt sich, wo Respekt und Würde geblieben sind.

Gibt es eine Tiersegnung?

Bolder: Nein. Aber in der Predigt und den Liedern geht es natürlich vornehmlich um Tiere. Hierzu ist jeder herzlich willkommen und kann natürlich auch sein eigenes Tier mitbringen.

Sie kooperieren mit dem Krematorium?

Bolder: Wir pflegen mittlerweile ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis und haben die Zusammenarbeit gesucht. Die ruhigen Programmpunkte unserer beiden Tage der offenen Tür finden im oder auf dem Krematoriumsgelände statt.

Worauf dürfen sich Besucher noch freuen?

Bolder: Zum Beispiel auf eine Hundefotografin, die für kleines Geld ein professionelles Fotoshooting anbietet. Eine Hundekrankengymnastin, die für uns ehrenamtlich tätig ist, präsentiert sich ebenso wie die Frettchenfreunde Mönchengladbach und das THW, das uns beim Umbau der Katzenquarantäne behilflich war. Pfadfinder bieten ein Programm für junge Besucher. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl aller bestens Besucher gesorgt.

Was passiert mit den Erlösen des Tages?

Bolder: Das Geld benötigen wir dringend, um nötige Sanierungsarbeiten – zum Beispiel in der Hundehalle – durchzuführen.

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28.11.2011

Der Innenausbau der neuen Katzenquarantäne beginnt!

Der Aufbau der neuen Katzenquarantäne geht weiter. So hat die Trockenbau-Firma begonnen, die neuen Quarantäne-Boxen zu erstellen. Die Arbeiten schreiten zügig voran, so daß sich unsere Katzen schon bald auf den Einzug freuen können!

             

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19.11.2011

Erneuter Hilfseinsatz des THW Wesel für das Tierheim

Ein weiteres Mal hat das Technische Hilfswerk unter der Leitung von H. van de Lugt mit einer großzügigen Sachspende, verbunden mit einem außergewöhnlichen Arbeitseinsatz, das Weseler Tierheim unterstützt:

Zwei generalüberholte, frisch gestrichene Stahlcontainer wurden mithilfe eines Schwerlastkranes auf die vorhandene Doppel-garage gesetzt. Dadurch entsteht rund 25m² neue Lagerfläche, um das Tierfutter sauber und trocken lagern zu können.

Wir danken für diese großzügige und aüßerst sinnvolle Spende und den erneuten freiwilligen Arbeitseinsatz des THW-Teams!

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15.11.2011

Der neue BVT-Tierschutzkalender 2012 ist da – Mit Tierheimtieren durch das Jahr

Rechtzeitig zum bevorstehenden Weihnachtsfest ist der neue Tierschutzkalender 2012 des BUNDESVER-BANDES TIERSCHUTZ e.V. für Sie da.

Auf zwölf Kalenderblättern präsentieren sich Tiere aus dem Tierheim Wesel, wie man es nicht von Tierheimtieren erwarten würde: Lebensfreudig und agil, aber auch zärtlich und verschmust. Diese zwölf Tiere stehen stellvertretend für viele weitere Tiere, die dringend ein neues Zuhause suchen.
Das Kalendarium lässt Ihnen viel Raum für private Eintragungen.

Der Kalender ist zum Preis von 5,-€ im Tierheim erhältlich.

Außerdem können Sie den Kalender für 5,- € bei unserer Geschäftsstelle in Moers bestellen. Bitte senden Sie uns dazu einen an Sie selbst adressierten und mit Porto (1,45 €) versehenen DIN A4 Briefumschlag zu.

Wir wünschen Ihnen mit dem Kalender viel Freude für das Jahr 2012!

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8.11.2011

Heute ging ein Anruf einer Frau im Tierheim ein, die uns besorgt berichtete, mindestens 8 umherlaufende Meerschweinchen an einem Landwirtschaftsweg in Hamminkeln ( Nähe Cafe Country) gesichtet zu haben, weil Ihr Hund ( ein Labrador) sie auf diese aufmerksam gemacht hätte. Eigentlich momentan mit Kleintieren schon am Rande der Aufnahmekapazität, überlegte man aber bei solch einem Notfall nicht lange-zumal die Nächte ja mittlerweile auch schon richtig kalt werden.

So kam es, dass schon kurze Zeit später ein Mitarbeiter vor Ort war - dort aber glaubte, seinen Augen nicht zu trauen…………… In einer großen Baumwurzel sowie unter mehreren Brombeerbüschen fand er insgesamt über 20 !!! Meerschweinchen offensichtlich unterschiedlichen Alters( davon leider schon 3 tot).
Dies übertraf natürlich alle Erwartungen- war man ja von 8 Kleintieren ausgegangen. Nach einer längeren Einfangaktion wurden die Tiere sofort zur Tierheimtierärztin gebracht ,dort untersucht und medizinisch versorgt. Alle Tiere waren total abgemagert und zwei davon hatten Verletzungen am Auge. Einem Tier war leider nicht mehr zu helfen, es musste euthanisiert werden, ein Baby- Meerschweinchen war halbverhungert sowie drei Meerschweinchen waren so krank, dass sie derzeit zur Behandlung noch in der Tierarzt-Praxis verweilen müssen. Die anderen Meerschweinchen wurden allesamt ins Tierheim gebracht. Dort werden Sie jetzt erst einmal mit allem versorgt, was Sie brauchen und entsprechend aufgepäppelt.

Für uns Tierschützer wieder mal ein trauriges Erlebnis und absolut unverständlich, wie Menschen zu so etwas fähig sind!!!!

Der aufmerksamen Spaziergängerin haben es letztendlich die Meerschweinchen zu verdanken, dass Ihnen jetzt geholfen werden kann.

Der Vorfall wurde bereits zur Anzeige (leider gegen Unbekannt) gebracht.

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05.11.2011

Das Weseler Tierheim wird mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks modernisiert. 30 Mitglieder packten kräftig mit an.

So manch ein Spaziergänger staunte am Samstag in Lackhausen über das große Fahrzeug des Technischen Hilfswerks (THW). Denn normalerweise sieht man am Tierheim höchstens einen Praktikanten, der die Hunde ausführt.
Jetzt aber war die Atmosphäre äußerst geschäftig. Denn das Tierheim erhielt bei dringend nötigen Renovierungsarbeiten ungewöhnliche Unterstützung: Rund 30 Helfer vom THW, junge und erfahrene, packten tatkräftig mit an.

Dem Tierheim waren Gelder vom Land aus einem Förderprogramm für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz bewilligt worden. Es fehlten noch 46 000 Euro um die Katzenquarantäne und Hundezwinger auf den neusten Stand zu bringen, aber trotz wiederholter Aufrufe kamen kaum Geldspenden zusammen. „Wir machen so viel wie möglich in Eigenleistung“, sagte Tierheimleiterin Gabi Wettläufer, „wir packen ordentlich mit an, aber mit vier Mitarbeitern kann man ein so großes Projekt einfach nicht stemmen.“

Marco van de Lugt, Ortsbeauftragter des THW, erfuhr aus der Zeitung von der notwendigen Renovierung und den Problemen. Er nahm Kontakt mit Gabi Wettläufer auf und schnell waren Freiwillige gefunden, die den Samstag für den Sonderdienst opferten. „Wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe“, sagt Henrik Voss, Zugführer und Leiter der Aktion. „Dem Tierheim ist geholfen und wir bieten unserer Jugendgruppe die Möglichkeit, das theoretische Wissen auch mal praktisch anzuwenden.“

Und so sind 30 freiwillige Helfer, davon 15 Jugendliche, mit Begeisterung bei der Arbeit. „Wir sind fast überbesetzt“, sagt Zugführer Voss lachend. „Warum soll ich zu Hause rumsitzen, wenn ich hier mit anpacken kann?“ sagt der 14-jährige Maximilian, der seit drei Jahren beim THW ist. Ihm gefällt die gute Gemeinschaft in der Gruppe, in der sich jeder auf jeden verlassen kann.

Am Morgen geht’s zunächst ans Abreißen: Ein Fenster samt umliegender Wand wandert in den Container, einige Bäume müssen aus dem Weg. Jonas (10), seit einem Jahr beim THW, macht das Häckseln der Äste am meisten Spaß.

                

Ein großes Projekt ist die Katzen-Quarantäne-Station, die nicht mehr den neusten Standards entspricht. Dort werden Wände eingerissen und Bereiche neu eingeteilt, um mehr Platz zu schaffen. In einigen Tagen werden zusätzlich Container aufgestellt, damit die im Moment als Lagerräume genutzten Garagen umgestaltet werden können. Bis die Arbeiten abgeschlossen sind, können keine Katzen angenommen werden.

Im Laufe des Tages kümmern sich die Freiwilligen auch um die Hundezwinger. Auch dort werden Zwischenwände eingerissen, um den Hunden mehr Platz zu schaffen. So entstehen größere Zwinger, wo die Tiere dann in Kleingruppen zusammenleben können. Außerdem wird ein Sicht- und Schallschutz angebracht, um den Hunden Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.

                 

„Das THW hilft uns vor allem beim Abreißen“, erläutert Gabi Wettläufer. „Für den Neuaufbau arbeiten wir mit verschiedenen Firmen zusammen. Durch die Unterstützung haben wir viel Geld eingespart“, freut sich sie sich, „aber die Arbeiten sind leider noch lange nicht abgeschlossen.“ Eine Dachsanierung und eine neue Heizungsanlage stehen an, dafür werden dringend weitere Spenden benötigt.

Weitere Bilder vom THW-Einsatz unter:
 http://www.facebook.com/media/set/?set=a.268786886498229.60873.248033125240272&type=3


Vielen lieben Dank an H. van de Lugt und sein engagiertes THW-Team für diesen tollen Einsatz zugunsten unseres Tierheims!!!

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04.10.2011

40.000 Euro für das Weseler Tierheim

Ein erster großer Schritt ist getan im Tierheim an der Lackfabrik. Die Einrichtung erhält Geld aus einem Förderprogramm. Dringend notwendige Sanierungen können nun realisiert werden.

Ein erster großer Schritt ist somit getan im Tierheim an der Lackfabrik. Die neue Leiterin, Gabi Wettläufer und ihr Team bewarben sich erfolgreich für ein Förderprogramm des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Die Bewerbung habe einige Mühen sowie schlaflose Nächte gekostet, heißt es. Die Zeit, um alle erforderlichen Unterlagen zusammenzustellen und einzureichen, war knapp. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Das Tierheim erhält eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 40.000 Euro. Das Gremium habe die Einrichtung als eines der renovierungsbedürftigsten Tierheime in NRW angesehen.

Das Geld soll dazu genutzt werden, notwendige Renovierungen anzugehen. Eine Grundsanierung der Katzenquarantäne wird von den zuständigen Behörden schon seit längerem als dringend nötig angesehen. Die Maßnahmen kosten rund 30 000 Euro und können nun realisiert werden. Die Arbeiten sollen bald beginnen, heißt es. Auch die Hundezwinger müssen erneuert werden. Alle notwendigen Reparaturen sollen 86 000 Euro kosten, so dass der Zuschlag im Rahmen des Förderprogramms ein Anfang ist, aber dennoch weiterhin Geld- und Sachspenden benötigt werden.

Während der Umbauphase gilt ein Annahmestopp für Katzen, betont Pressesprecherin Silke Bolder. Es werde schon eine Herausforderung, alle bereits im Tierheim lebenden Katzen unterzubringen.