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Glücklich im neuen zuhause

Auf dieser Seiten stellen wir Ihnen unsere ehemaligen Tierheimschützlinge bei ihren neuen Besitzern vor. Wenn Sie Lust haben, dass wir über Sie und Ihr Tier eine schöne Geschichte schreiben, melden Sie sich bitte bei uns. Oder schicken Sie uns gerne Ihre Schilderung vom gemeinsamen Leben. Wir freuen uns auf viele Rückmeldungen von Ihnen!

 

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Josey ist endlich angekommen!

Dezember 2018: Es gibt so Vermittlungen, bei denen man sich fragt, warum sich genau diese Menschen und genau dieser Hund nicht schon Jahre früher treffen konnten. Josey, Janina und Chris sind so ein Beispiel.

Josey, ein Staffordshire Terriermix, wird 2015 im Tierheim abgegeben. Der Besitzer im Gefängnis, die Hündin krebskrank. Doch die 12 Jahre alte Hündin zeigt trotz mehrfacher Operationen, bei denen die Tumore nicht komplett entfernt werden können, einen starken Lebenswillen. Sie freut sich über jeden Spaziergang, spielt gerne, ist sanft und so menschenbezogen, dass der Aufenthalt im Zwinger ihr sichtlich schwer fällt...

Hier die ganze Geschichte lesen 

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Rockys Entscheidung

Herbst 2018: So wie es manchmal mit der Chemie zwischen Mensch und Hund nicht passt, so sehr gilt auch glücklicherweise immer wieder das Gegenteil: Rocky hat es gerade erlebt und ist seit Ende Oktober stolzer Herrscher über ein Haus mit angrenzender Wiese, die sich bis zu einem See erstreckt.

Gestern noch Tierheimhund mit Kollegen rechts und links im Zwinger, Gebell, Aufruhr, die sich wiederholenden Abläufe aus Besuchen, Spaziergängen und Fütterung – und heute ein Hund mit einem eigenen Zuhause. Während Fluffy, Pamuk, Effe, Titus und die anderen Kumpels sich lautstark ins Zeug legten, übte Rocky vornehme Zurückhaltung, als seine künftigen Besitzer vor einigen Wochen durch den Hundetrakt auf seinen Zwinger zukamen.

Aus seinen wunderschönen dunklen Appenzelleraugen warf er einen Blick auf die Interessenten: Da stehen Max Melskotte und seine Lebensgefährtin Madita vor ihm und machten Anstalten, mit ihm spazieren gehen zu wollen. „Da werden Sie kaum Glück haben“, beschied eine Tierpflegerin, „Rocky geht mit keinem Unbekannten länger als einige Minuten; er wird gleich wieder umkehren wollen.“ Aber Rocky schätzte seine Vermittlungschance offenbar sehr klug ein – und begleitete die beiden Fremden fast eine Stunde lang an der Leine.

Fünf Wochen lang kam das Paar täglich ins Tierheim, um mit dem Rüden zu laufen und ihn immer besser kennen zu lernen. „Jeden Tag“, sagt der Unternehmer rückblickend, „freute sich Rocky mehr, uns zu sehen.“ Als der Appenzeller dann endgültig in sein neues Zuhause zieht, fühlt es sich für alle Beteiligten richtig an. Man kann sich vorstellen, mit welcher Begeisterung Rocky sein Umfeld erkundet haben muss: Das Haus, das weitläufige Areal und dann der See. „Wenn Rocky schwimmt, dann wird er ein anderer; er blüht geradezu auf“, freut sich Max Melskotte.

Das Wohlbefinden des Hundes liegt seinen Besitzern besonders am Herzen, nachdem der Rüde Ende August operiert werden musste. Er hatte eine Geschwulst an den Analdrüsen, die sich leider als bösartig herausstellte. Dem Tierheimteam war aufgefallen, dass Rocky sich zum Kotabsetzen nicht mehr hinsetzen konnte und hatte den Tierarzt um Abklärung gebeten. Im schlimmsten Fall könnte der Tumor erneut in der Lunge oder im Becken auftreten, doch das Paar aus Wesel ist zuversichtlich, dass Rocky gesund bleiben wird. Weil ein glückliches, liebevolles Umfeld manchmal mehr erreicht als ein Medikament es je könnte.   

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Wie aus Notfällen Glückskinder werden

März 2018: In diesen Tagen ist es genau ein Jahr her, dass neben vielen anderen Vermittlungen auch zwei Sorgenkinder aus dem Tierheim Wesel ein neues Zuhause fanden - lesen Sie, wie es Kater Paul und heute Andra in ihrem neuen Zuhause geht.    

"Zu Hause ist er der größte Kuschler, beim Tierarzt allerdings wird er zum Monster. Bei manchen Terminen musste er sediert werden, um ihn überhaupt untersuchen zu können. Wir haben es keine Sekunde bereut, ein "altes" Tier aufgenommen zu haben", schreiben Kirsten Schneidereit und Hans Jörg Kaiser an den BVT als Träger des Tierheims Wesel.  

Als das Paar aus Borken Paul im März 2017 aus dem Tierheim Wesel übernimmt, hat der Kater Untergewicht und ist gesundheitlich angeschlagen. Seine körperliche Schwäche ist eine Folge seines früheren Lebens, dass das Tierheimteam nur in Bruchstücken kennt. Gefunden wurde der Kater unter einem Holzstapel im Wald - Spaziergänger hatten wohl schon mehrere Tage seine klägliches Wimmern gehört....

Unser zweiter Notfall Andra war weder krank noch alt, sondern ist mit den "falschen Genen" zur Welt gekommen. Die Hündin gehört als Staffordshire-Bullterrier in Nordrhein-Westfalen zu den als "gefährlich" eingestuften Hunden.

Mit dieser unter Fachleuten umstrittenen Klassifizierung sind hohe Hürden an die Haltung von Bullterrier & Co verbunden: Die Hunde dürfen nur mit Erlaubnis gehalten werden;  Behörden verlangen ein polizeiliches Führungszeugnis sowie einen Sachkundenachweis von den Besitzern. Für Hunde wie Andra wird eine empfindliche hohe Hundesteuer in Wesel verlangt, wobei andere Kommunen im gleichen Bundesland (z.B. Verl) dies weitaus großzügiger handhaben. Der Grund: In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung für die Erhebung der Hundesteuer. Sie unterscheidet sich sowohl innerhalb der Bundesländer als auch unter den Kommunen eines Bundeslandes....

Hier die ganze Geschichte von Paul und Andra lesen

(siehe zu Andra auch "Nach sieben Jahren Tierheim hat Andra endlich ein neues Zuhause" Juni 2017)

 

 

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Lebensretterin auf vier Pfoten

März 2018: Uschi ist eine Mischlingshündin, ca. sechs bis sieben Jahre alt. "So genau wissen wir das nicht", sagt Björn Gronau, "als wir sie vor einigen Jahren aus dem Tierheim Wesel übernahmen, war Uschi im Wald aufgefunden worden." Ihre Besitzer hatten sie zur Urlaubszeit ausgesetzt, an einen Baum gebunden, an dem sie fast zwei Wochen ausgeharrt hatte, bis sie endlich entdeckt wurde.  

Kann solch ein Hund, dem so übel mitgespielt wurde, überhaupt wieder Vertrauen zu Menschen fassen? Ja, Uschi konnte. Als Björn Gronau das Tierheim Wesel betrat, merkte sie auf - und sprang in seine Arme. Liebe auf den ersten Blick. Zwar hatten der Weseler und seine Lebensgefährtin bereits einen Hund aus dem Tierheim, doch Uschi konnten beide nach der gegenseitigen Zuneigung nicht mehr einem ungewissen Schicksal überlassen.

So glücklich die Vier nun miteinander sind, hätten sie doch nie für möglich gehalten, dass Uschi eines fernen Tages das Leben ihres geliebten Besitzers retten könnte. Björn Gronau erlitt Mitte Februar früh morgens einen Herzinfarkt und stürzte mit dem Kopf auf die Fensterbank im Badezimmer. Er blieb bewusstlos liegen. Die Tür war geschlossen, ebenfalls die Tür zum Schlafzimmer, in dem seine Lebensgefährtin noch schlief. Hündin Uschi erkannte instinktiv die lebensgefährliche Situation und begann solange ausdauernd zu bellen, bis ihr Frauchen erwachte und umgehend den Rettungswagen rief.

"Uschi hat die Lage erkannt, Alarm geschlagen und mir das Leben gerettet", sagt Björn Gronau zutiefst dankbar. Dass die kleine Lebensretterin nun überall gefeiert wird und ihr Hundenapf mit kulinarischen Köstlichkeiten gefüllt wird, versteht sich von selbst.

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Happy End für Schorschi

Dezember 2017: Als der rote Kater gefunden wurde, war er ein Häufchen Elend. Die Untersuchung im Tierheim Wesel ergab, dass George nicht nur schwer an Katzenschnupfen erkrankt war, sondern auch das Feline Immundefizienz-Virus (FIV) in sich trug.

Die Diagnose "Katzenaids" ist für die meisten vierbeinigen Patienten ein echter Stolperstein bei der Vermittlung, obwohl das Virus nicht auf Menschen übertragbar ist. Damit kranke Tiere keine gesunden Artgenossen anstecken können, werden FIV-Katzen entweder einzeln abgegeben oder mit einem ebenfalls infizierten Partner.... Hier die ganze Geschichte lesen

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Happy End für Icy und Lady

Dezember 2017: Die Hündinnen Icy und Lady haben lange im Tierheim Wesel auf ihre große Chance gewartet. In Reken bei Familie Breder war 2016 die Mutter von Hündin Hexe gestorben und die Familie war untröstlich. Sie entschlossen sich, ihre kleine Hexe wieder mit einer netten Hündin zu vergesellschaften. Doch der Weg ins Tierheim fiel der Familie schwer, weil ihnen die Entscheidung, zwischen so vielen Tieren wählen zu müssen, emotional kaum möglich schien.

Durch eine Hundebesitzerin erfahren sie von der Beschlagnahmung der Malteser-Zucht in Schermbeck und besuchen die Webseiten der Tierheime, die den über 260 Hunden geholfen waren, darunter auch das Tierheim Wesel. Zwei Notfälle, die 15 Jahre alte Lady und die achtjährige Icy, fallen ihnen auf. Sie gehören nicht zu der Gruppe der beschlagnahmten Zuchthunde, sind aber aufgrund ihres Alters und der Vorgabe, nur gemeinsam abgegeben zu werden, nicht ganz leicht vermittelbar... Hier die ganze Geschichte lesen

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Nach sieben Jahren Tierheim hat Andra endlich ein neues Zuhause

Juni 2017: Für Andra haben sich nach fast sieben Jahren ununterbrochenem Tierheimaufenthalt endlich die Tore geöffnet. Die acht Jahre alte Hündin ist vor kurzem zu ihren neuen Besitzern gezogen und hat sich nach deren Auskunft schon gut eingelebt.

Das Tierheimteam um Gabi Wettläufer freut sich sehr über die glückliche Vermittlung: "Andra war unser größtes Sorgenkind", sagt die Tierheimleiterin. "Sie gehört zu den "gefährlichen Rassen", die im Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW) festgehalten sind und für die in Wesel eine erhöhte Steuer gezahlt werden muss - entsprechend schwierig gestaltete sich ihre Vermittlung...." Hier die ganze Geschichte lesen

An der Lackfabrik 4     46485 Wesel     Telefon: 0281-56699     info@tierheim-wesel.de

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