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Wissenswertes

Tierheim Wesel rät:

Tierheim Wesel rät:

Tiere sind keine Geschenke!

In vielen Familien wird in den Wochen vor Weihnachten oft nichts so emotional - und kontrovers - diskutiert wie die Anschaffung eines Tieres. Doch die Adventszeit und Silvester sind der denkbar schlechteste Zeitpunkt, ein neues Familienmitglied willkommen zu heißen.

"Wir erleben es leider immer wieder, dass Tiere zu Weihnachten oder Ostern verschenkt und schon wenig später im Tierheim abgegeben werden", sagt Gabi Wettläufer bedauernd.

Ein Hundebaby unter dem Weihnachtsbaum, ein kleines Kätzchen oder zwei Kaninchenbabys - was in den ersten Wochen die Beschenkten noch begeistert, wird spätestens dann als Belastung empfunden, wenn Erziehung, Stubenreinheit, regelmäßige Bewegung und das Pflegen der Tiere bzw. das Reinigen der Kleintier-Unterkünfte ansteht.

Das Tierheim Wesel rät jedem, der sich - wann immer - mit der Anschaffung eines Tieres trägt: Setzen Sie sich mit allen Familienmitgliedern zusammen und überlegen Sie genau:

  • Sind wirklich alle Familienmitglieder von der Anschaffung eines Tieres überzeugt und bereit, Verantwortung und Pflichten zu übernehmen?
  • Ist tatsächlich neben Schule und Beruf genügend Zeit für ein Tier mit seinen Ansprüchen an Kommunikation, Bewegung, Beschäftigung und die Gestaltung eines artgerechten Umfeldes da?
  • Wer übernimmt hauptsächlich die Erziehung des Hundes und bleibt auch dann am Ball, wenn es Schwierigkeiten gibt?
  • Kann die zeitliche und finanzielle Versorgung des Tieres auch im Krankheitsfall sichergestellt und die Betreuung während des Urlaubs geregelt werden?

"Ähnliche Fragestellungen gelten im Prinzip für alle Tierarten, mit denen Sie zusammen leben möchten", erklärt Gabi Wettläufer. Kleintiere und Vögel müssen grundsätzlich mindestens zu zweit gehalten und ihnen neben großen Gehegen/Volieren mehrfach täglich die Möglichkeit des Auslaufs bzw. Freiflugs gewährt werden.

Keinesfalls sollte in ein junges oder erwachsenes Tier aus dem Internet geordert werden. Gerade in der Vorweihnachtszeit wird offensiv um das Interesse an Hunde- und Katzenwelpen oder anderen Tierarten geworben. Die Tierheimleiterin dazu: "Der Verkauf von lebenden Tieren im Internet ist verantwortungslos. Die Tiere kommen oft aus dubiosen Zuchten, sind krank und haben oft schon viel Leid in ihrem jungen Alter erfahren." 

Wer unsicher ist, ob Kinder das Interesse an einem Tier vielleicht schnell wieder verlieren, könnte sich zu Weihnachten folgende Überraschung überlegen. "Bieten Sie Ihren Kindern doch an, gemeinsam die regelmäßige Betreuung eines Hundes zu „proben“. Entweder als Gassigänger in einem Tierheim oder als nachbarschaftliche Hilfe, wenn ein Hund bei seinen älteren Besitzern nicht mehr genügend Auslauf  erhält", rät Gabi Wettläufer.

Oder verschenken Sie eine Patenschaft für ein Tier aus dem Tierheim Wesel. Diese Tiere - Hunde, scheue Katzen und Hängebauchschweine - können sehr gerne nach Absprache besucht werden. "Eine Patenschaft ist ein wunderbares Weihnachtsgeschenk", so die Tierheimleiterin, "weil die Beschenkten für das Wohlergehen "ihrer Tiere" Sorge tragen und Verantwortung für sie empfinden."    

Zur Hundesteuer in Wesel

Zur Hundesteuer in Wesel

Hohe Besteuerung von Staffordshire & Co erschwert Vermittlung

Für Andra haben sich nach fast sieben Jahren ununterbrochenem Tierheimaufenthalt endlich die Tore geöffnet. Die acht Jahre alte Staffordshire-Bullterrier-Hündin ist vor kurzem zu ihren neuen Besitzern gezogen und hat sich nach deren Auskunft schon gut eingelebt.

Das Tierheimteam um Gabi Wettläufer freut sich sehr über die glückliche Vermittlung: "Andra war unser größtes Sorgenkind", sagt die Tierheimleiterin. "Sie gehört zu den "gefährlichen Rassen", die im Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW) festgehalten sind und für die in Wesel eine erhöhte Steuer gezahlt werden muss.

672 Euro Hundesteuer fallen nun für die neuen Halter von "Listenhund" Andra an, während die übrigen Hundebesitzer im Kreis Wesel nur 94 Euro zu zahlen haben. Dass erhöhte Steuersätze für "Kampfhunde" deren Vermittlung aus Tierheimen immens erschweren, kritisieren Tierschutzorganisationen  seit langem.

"Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass sich die Gefährlichkeit eines Hundes nicht an seiner Rasse festmachen lässt", sagt Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverband Tierschutz, der das Tierheim in Wesel unterhält. "Insofern sind die von den Bundesländern festgelegten Rasselisten ebenso zu hinterfragen wie die von den Kommunen willkürlich hoch angesetzte Hundesteuer für Staffordshire & Co", so Styrie weiter.

Nichts ist in Deutschland so uneinheitlich geregelt wie die Hundesteuer. Sie wird jeweils von den Kommunen festgelegt und kann sich innerhalb eines Bundeslandes eklatant unterschieden. So verlangt zum Beispiel das nordrhein-westfälische Verl 24,60 Euro Hundesteuer pro Jahr und sieht auch keine höhere Besteuerung für "Listenhunde" vor. In Mettmann dagegen werden Besitzer von "Kampfhunden" mit 950 Euro zur Kasse gebeten - im Gegensatz zu 110 Euro für die übrigen Hunde.

In den vergangenen Jahren gab es mehrere Gerichtsentscheidungen, wann Steuersätze für "gefährliche Hunde" noch akzeptabel seien und wann sie eine "erdrosselnde Wirkung" haben. Für ersteren Fall hat das rheinlandpfälzische Oberverwaltungsgericht im Januar 2017 die vom Kläger monierten 1000 Euro pro Jahr (statt 60 Euro "normaler" Hundesteuer) als annehmbar bezeichnet, im zweiten Fall jedoch nicht. Hier lehnte das Bundesverwaltungsgericht 2014 die auf 2000 Euro festgesetzte Hundesteuer als zu hoch ab. Eine derartige Höhe sei angelegt, die Haltung von "Kampfhunden" unmöglich zu machen, so die inhaltliche Begründung.  

Foto: Julia Zimmer

Tierheim Wesel rät:

Tierheim Wesel rät:

Zukunft des Tieres muss juristisch bindend abgesichert werden

Tierheimschützling Coshida ist fünf Jahre alt und seit kurzem verwaist. Ihre Besitzerin ist verstorben und hatte vertraglich festgehalten, dass die Katze im Ernstfall von ihrer Tochter aufgenommen werden würde. Diese hatte mit ihrer Unterschrift bestätigt, sich bei Krankheit oder Tod ihrer Mutter um Coshida zu kümmern - doch dann fühlte sie sich an ihr Versprechen nicht mehr gebunden...

Und wieder einmal zeigt dieser - leider nicht seltene - Fall: Sichern Sie Ihr Tier für die Zukunft ab, und verlassen Sie sich dabei bitte nicht auf private Absprachen. Regeln Sie testamentarisch die spätere Versorgung Ihres Tieres und/oder treten Sie unserem "Freundeskreis der Tierhalter" bei. Hier haben Sie die Gewissheit, dass der BVT im Ernstfall sofort um Ihr Tier kümmert, es abholt und sich zügig um ein neues, schönes Zuhause bemüht.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Hilfe bei der testamentarischen Abfassung benötigen oder Sie  Mitglied im BVT-Freundeskreis werden wollen. Wir schicken die Unterlagen gerne zu.Sprechen Sie uns im Tierheim Wesel an oder wenden Sie sich an unsere Geschäftsstelle in Moers, Telefon 02841 - 252 44, wenn Sie weitere Fragen haben.

 Foto: Pixabay

Seit 2015 gilt:

Seit 2015 gilt:

Betreuung des Haustieres kann steuerlich abgesetzt werden

Am 4. Februar 2015 hat das Finanzgericht Düsseldorf eine für Hundebesitzer interessante Entscheidung getroffen: Nach ihr können die Kosten für die Betreuung des Haustieres während der Arbeitszeit oder im Urlaub als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend gemacht werden.

Voraussetzung dabei: Der Dienstleister übernimmt die Versorgung - Füttern, Fellpflege, Spazierengehen, Spielen und Reinigungsarbeiten - in dem Haushalt, in dem Hund, Katze oder anderes Tier leben. Entsprechend können die Kosten nicht abgesetzt werden, wenn die Tiere außerhalb der eigenen vier Wände in Tierpensionen oder Tagesstätten betreut werden. Der Bundesfinanzhof hat das Urteil des Düsseldorfer Finanzgerichtes bestätigt (Aktenzeichen VI R 13/15).

Als haushaltsnahe Dienstleistung gilt übrigens auch die Fellpflege des Hundes, wenn ein Friseur nach Hause bestellt wird. Wie bei der Hundebetreuung im Haushalt des Auftraggebers können die Kosten ebenfalls nur dann geltend gemacht werden, wenn die Hundebesitzer ihren Hund nicht in einem Hundesalon, sondern daheim scheren und trimmen lassen. Tierarztkosten hingegen sind - nach der Entscheidung des Finanzgerichtes Nürnberg - keine haushaltsnahen Dienstleistungen und können nicht von der Steuer abgesetzt werden (Aktenzeichen 4 K 1065/12).

Wichtig in beiden Fällen: Die anfallenden Rechnungen müssen überwiesen werden - Barzahlungen akzeptiert das Finanzamt nicht. Außerdem muss der Dogsitter ein Gewerbe angemeldet haben.

 Foto: Pixabay

Ihre Kinder möchten zum Ponykarussell?

Ihre Kinder möchten zum Ponykarussell?

...darum sind Reitbahnen auf Kirmes & Co Tierquälerei

Für Tierfreunde sind sie ein rotes Tuch: Ponyreitbahnen auf Jahrmärkten oder Volksfesten,  auch Pferdekarussell genannt. Bis zu 30 Betriebe gibt es noch bundesweit, die mit ihren Tieren von Kirmes zu Kirmes reisen. Der Bundesverband Tierschutz e.V. fordert ein Verbot der Pferdekarussells, weil die eingesetzten Ponys hohen körperlichen und mentalen Belastungen ausgesetzt sind.

Häufige Transporte, Lautstärke, Lichteffekte, Lärm

Wenn ein Pferdekarussellbetreiber auf verschiedenen Veranstaltungsorten präsent sein möchte, muss er mit seinen Tieren mobil sein. Das heißt: Die Ponys werden ständig von einem Volksfest zur nächsten Kirmes transportiert. Dabei wartet jede Veranstaltung mit unterschiedlichen Gegebenheiten vor Ort auf. Oft stehen nicht einmal adäquate Freilaufflächen zur Verfügung, auf denen sich die Tiere nach ihrem stundenlangen Arbeitseinsatz erholen könnten.

Gerade bei großen Volksfesten stellen die sehr laute Musik, der Besucherlärm und die grellen Lichteffekte anderer Fahrgeschäfte bis in die Abendstunden eine erhebliche Belastung für das Fluchttier Pferd dar. Hinzu kommt der unentwegte Wechsel der unerfahrenen Reiter mit allen Begleitumständen wie Ziehen am Zügel etc. Kritisch wird es spätestens dann, wenn die Ponys deutliche Anzeichen von Erschöpfung zeigen, sie aber nicht oder viel zu spät ausgewechselt werden.

Notorisches Im-Kreis-Laufen ohne Richtungswechsel

Ein weiteres, viel diskutiertes Problem betrifft den Handwechsel. Um die Gesundheit der Gelenke und Sehnen der Tiere zu schonen, ist es allgemein anerkannt, dass zumindest ein regelmäßiger Richtungswechsel in der Reitbahn stattfindet. Das ausschließliche Laufen auf einer Hand wird von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) als eindeutig tierschutzwidrig bewertet.

Als Faustregel wird deshalb empfohlen, spätestens nach 30 Minuten die Richtung zu wechseln, ähnlich wie es bei Zirkuspferden auch gutachterlich gefordert wird. Sie lassen die dicht hintereinander laufenden Tiere in eine Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) laufen oder führen sie. Häufig sieht man sogar Ponys, die am jeweiligen Vorderpferd angebunden worden sind – mit gefährlichen Folgen. In Schrecksituationen kann es zu schweren Maulverletzungen kommen. Darüber hinaus stellt das abstandslose Laufen zum Vorder- und Hinterpferd eine hohe Stressbelastung dar. Pferde halten grundsätzlich Sicherheitsabstände (Wohlfühlbereich bis zu 2,50 Meter) zu ihren Artgenossen ein.  

Begründet wird das einseitige Laufen damit, dass es den Tieren gesundheitlich nicht schade und ein Umgewöhnen nicht oder nur sehr schwer möglich wäre. Es ist geradezu beklemmend, tatenlos zuschauen zu müssen, wie die Pferde stumpfsinnig über viele Stunden im Kreis geführt werden. Die extrem monotone Beschäftigung der sehr intelligenten Tiere ist mit einem modernen tierschutzethischen Verständnis unvereinbar und setzt für Besucher, insbesondere für Kinder, das falsche Signal, wie man mit lebenden und fühlenden Tieren im 21. Jahrhundert verantwortungsvoll umgehen sollte.

Weil offensichtlich das geltende Tierschutzgesetz hier derzeit keine rasche rechtliche Abhilfe schaffen kann, sollten Tierfreunde ihren Protest gegenüber den politisch Verantwortlichen – dem Bürgermeister, dem Gemeinderat, dem Pfarrer oder den Lokalpolitikern – deutlich artikulieren und sie auffordern, dass derartige Veranstaltungen zumindest in ihrem Wohnort zukünftig keine Genehmigung erhalten.

Tipps für Eltern Pony-begeisterter Kinder

  • Wenn Kinder auf Volksfesten begeistert auf die Ponykarussells reagieren, erklären Sie ihnen bitte, warum kein Pferdefreund diese Tiere reiten sollte
  • Bieten Sie Ihren Kindern statt dessen an, Ponys auf einem gut geführten Pferdehof in Ihrer Nähe zu besuchen und buchen Sie gegebenenfalls eine Reitstunde bei erfahrenen Lehrern
  • Achten Sie bei der Wahl des Reitbetriebs darauf, dass die Pferde und Ponys Weidegang haben und/oder im Paddock oder Offenstall gehalten werden. Außerdem sollten die Tiere einen gesunden, gut genährten Eindruck machen und sich Besuchern gegenüber zutraulich zeigen. Sie dürfen keine Wunden oder Druckstellen vom Zaum und Sattel aufweisen und keine Anzeichen von Lahmheit zeigen
  • Bitte zögern Sie nicht, Missstände beim zuständigen Veterinäramt anzuzeigen

 

Sie wollen verreisen?

Sie wollen verreisen?

Infos rund um den Urlaub mit Tieren und der Betreuung zu Hause

Bis zu 70.000 Tiere werden nach Angaben von Tierschutzorganisationen jährlich in der Hauptreisezeit im Sommer ausgesetzt. Im Herbst steht die nächste Reisewelle an - bitte kümmern Sie sich rechtzeitig um einen guten Betreuungsplatz für Ihr Tier.

Und diese Tipps gibt das Tierheim Wesel

Für Tierhalter ist die Urlaubsplanung naturgemäß etwas aufwändiger als für Nicht-Tierbesitzer: Sie müssen bei all ihren Entscheidungen das Wohl ihrer Tiere mit berücksichtigen.

- Soll der Hund mit in die Ferien reisen oder die Zeit besser in der Tierpension verbringen?  Wo bleibt meine Katze? Ist sie im vertrauten Umfeld glücklicher, als wenn sie in einer fremden Umgebung versorgt wird? Wer pflegt meine Kleintiere, Vögel oder mein Pferd?

- Welche Impfungen sind in welchen Ländern vorgeschrieben? Und kann ich meinem (vielleicht schon betagten) Hund die Impfungen bzw. das Infektionsrisiko zumuten?

- Braucht mein Tier ein bestimmtes Reisegepäck?

- Welche Bestimmungen gelten bei Bahn und Flugreisen? Wie belastend sind längere Autofahrten für Hunde?

- Gilt die Hunde-Haftpflichtversicherung auch im Ausland?

- Wie gut und wie teuer ist die Betreuung in einer Tierpension oder im Tierheim? Oder ist die Versorgung durch eine vertraute Person zu Hause doch die bessere Lösung?

Hunde

Sie sind besonders auf den Menschen ausgerichtet und leiden unter längerer Trennung von Frauchen oder Herrchen. Da Hunde gute Reisebegleiter sind, ist es empfehlenswert, sie in den Urlaub mitzunehmen. Dabei sollten Sie aber Folgendes beachten:

Denken Sie bei der Entscheidung über Ihr Reiseziel unbedingt an das Klima. Hitze und starke Luftfeuchtigkeit sind für Hunde sehr belastend.

Reisen Sie nicht in Länder, in denen eine besondere Gefahr besteht, dass sich der Hund mit Krankheiten ansteckt, gegen die es keine Impfstoffe gibt (Babesiose, Leishmaniose, Herzwurmerkrankung).

Klären Sie vor/bei der Buchung der Unterkunft, ob der Hund ins Hotel, in die Pension oder auf den Campingplatz mitgebracht werden darf.

Achten Sie auf die Einhaltung der Einreisebestimmungen für Hunde in den einzelnen Ländern. Alle EU-Länder fordern eine Tollwutschutzimpfung, die im Internationalen Impfpass eingetragen sein muss. Gleiches gilt für die Kennzeichnung mit einem Mikrochip, dessen Nummer im Impfpass vermerkt sein muss. Bei Reisen außerhalb der EU sollten Sie sich sicherheitshalber vor Reisebeginn bei den Konsulaten und Botschaftern Ihres Reiselandes über die jeweils gültigen Einreisebestimmungen informieren.

Das Auto ist das beste Transportmittel, wenn Sie sich entschlossen haben, den Hund mitzunehmen. Machen Sie mindestens alle zwei Stunden eine Pause und gehen Sie ausreichend mit dem Hund spazieren. Gönnen Sie ihm auch eine Schüssel mit frischem Wasser, aber füttern Sie ihn erst, wenn das Reiseziel oder die Reiseetappe erreicht ist.

Für eine Flugreise muss der Hund rechtzeitig angemeldet werden. Bis zu fünf Kilo Körpergewicht dürfen Hunde meistens im Passagierraum auf dem Schoß von Frauchen oder Herrchen in einer Transporttasche mitreisen. Hunde, die schwerer sind, werden in einer Transportbox im klimatisierten Frachtraum befördert. Dennoch ist die Flugreise eine körperliche (oft auch nervliche) Strapaze, die dem Hund erspart werden sollte.

Eisenbahnfahrten von Hunden, die auf dem Schoß in einem Behältnis Platz finden, sind in Deutschland kostenlos. Für größere Hunde muss ein Kinderfahrschein gelöst werden.

Nehmen Sie genug Hundefutter mit. Eine Umstellung der Nahrung kann in Verbindung mit dem Klimawechsel den Organismus des vierbeinigen Urlaubers belasten und Durchfälle verursachen.

Lassen Sie den Hund vor Beginn der Reise gründlich vom Tierarzt untersuchen.

Berücksichtigen Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Reiseapotheke auch den Hund. Ihr Tierarzt wird Sie gern beraten.

Wenn eine Haftpflichtversicherung für den Hund besteht, sind auch Schadensfälle im Ausland gedeckt.

Katzen

Katzen bleiben am besten zu Hause. Die Stubentiger mögen die vertraute Umgebung und wollen möglichst keinen Ortswechsel – auch nicht vorübergehend. Katzenhalter, die verreisen wollen, sollten folgende Vorkehrungen treffen:

Ohne tägliche Versorgung und Betreuung der Samtpfote durch Nachbarn oder Freunde geht es nicht. Keinesfalls darf die Katze sich selbst überlassen bleiben.

Die Versorgung mit Futter und Wasser ist genauso wichtig wie die Beschäftigung mit dem Tier.

Arrangieren Sie rechtzeitig ein Treffen zwischen den Betreuern und Ihrer Katze, damit sich Tier und Mensch aufeinander einstellen können.

Sorgen Sie für ausreichend Futter und Katzenstreu.

Für den Fall, dass die Katze erkrankt, legen Sie den Impfpass und die Adresse des Tierarztes bereit.

Ermöglichen Sie ihrer Katze, auch weiterhin die von ihr bevorzugten Ruhe- und Schlafplätze zu erreichen.

Vögel und andere Kleintiere

Kleintiere und Vögel bleiben ebenfalls am besten zu Hause. Auch sie müssen regelmäßig versorgt und betreut werden. Dabei ist Folgendes zu beachten:

Sind Vögel an Freiflug gewöhnt, so sollte er den Tieren auch während Ihres Urlaubes unter Kontrolle gewährt werden.

Der Vogelbauer sollte abends abgedeckt werden, wie sonst auch.

Die handelsüblichen Kleintierkäfige sind im Regelfall für eine dauerhafte Unterbringung zu klein. Meerschweinchen und Kaninchen sollten unter Kontrolle regelmäßig die Möglichkeit zum Auslauf haben.

Vögel und Kleintiere können auch in der Wohnung des Betreuers leben, während Sie im Urlaub sind. Oft ist das sogar die bessere Lösung, da die Tiere mehr Zuwendung erfahren.

Betreuung im Tierheim oder in einer Tierpension

Wer seinen Hund nicht mit in den Urlaub nehmen kann und weder Nachbarn noch Freunde hat, die sich um das Tier kümmern können, sollte sich rechtzeitig um eine andere Möglichkeit bemühen. In Betracht kommen Tierpensionen oder Tierheime, die eine Ferienbetreuung anbieten. Unsere Tipps:

Nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit solchen Einrichtungen auf.

Klären Sie die Termine genau ab und lassen Sie sich den vereinbarten Zeitraum schriftlich bestätigen.

Schauen Sie sich die Unterbringung der Tiere genau an, schließlich soll es Ihrem Hausgenossen während Ihrer Abwesenheit gut gehen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Tier auch weiterhin das gleiche Futter bekommt.

Geben Sie dem Hund oder ggf. der Katze das vertraute Spielzeug, den Schlafkorb, eine etwaige Schmusedecke und ein getragenes Kleidungsstück von Ihnen mit. Das alles kann dem Tier die Trennung erleichtern.

In Tierpensionen und Tierheimen werden Pensionstiere nur aufgenommen, wenn sie ausreichend geimpft sind. Diese Regelung dient auch dem Schutz Ihres Tieres.

Sind Sie sich hinsichtlich der ordnungsgemäßen Unterbringung und Betreuung des Tieres unsicher, fragen Sie Ihren Tierarzt, er wird Ihnen mit guten Adressen weiterhelfen können.

Vorsicht vor Vermittlungsportalen im Internet

Im Internet bieten Online-Portale die Kontaktaufnahme von Tierbesitzern und Tiersittern an. So können Tierhalter ihren Wohnort eingeben und nach entsprechenden Betreuungsplätzen in der Nähe schauen. Doch nach einer Recherche von Stiftung Warentest ist diese Art der Vermittlung nicht vertrauenswürdig, weil die Anbieter im Vorfeld nicht geprüft werden. So gibt es keine Garantie, ob die Haltungsbedingungen gut und die Tiersitter erfahren, seriös und verantwortungsbewusst sind.

In jedem Fall gilt: Schauen Sie sich den Betreuungsplatz für Ihr Tier vor Ihrem Urlaub an und ermöglichen Sie, dass sich Sitter und Tier vorab kennenlernen. Das gilt insbesondere für Hunde, die Sie in Pflege geben, aber für Katzen, die bestmöglich weiter in ihrem gewohnten Umfeld betreut werden. 

 Foto: Pixabay

Sie haben Missstände bei Hundezüchtern beobachtet?

Sie haben Missstände bei Hundezüchtern beobachtet?

Dann gehen Sie so vor - und helfen Sie damit den Tieren

Unsere Bitte an Sie: Falls Ihnen Missstände bei Züchtern auffallen, zögen Sie nicht, sofort das zustände Veterinäramt zu benachrichtigen. Hier geht es nicht um Rufschädigung, sondern um Hilfe für die Tiere, die oft sogar lebensrettend sein kann! Das für Ihren Wohnort zuständige Veterinäramt finden Sie bei google bzw. im Branchenbuch. Gerne können Sie auch unsere Hilfe dabei in Anspruch nehmen.  

Worauf sollten Sie aufmerksam werden?

- die Züchter annoncieren im Internet und bieten mehrere Würfe unterschiedlicher Rassen an

- die Züchter schlagen einen Treffpunkt oder Besuch bei Ihnen zu Hause vor, um die Welpen zu präsentieren

- die Züchter bitten Sie zwar nach Hause, zeigen Ihnen aber nur die Welpen und nicht die Mutterhündin

- die Welpen (und gegebenenfalls auch die Mutterhündin) zeigen sich auffallend scheu und unvertraut mit Menschen

- die Züchter drängen zum Kauf und zur sofortigen Mitnahme eines Welpen.

Darüber hinaus sind jegliche Anzeichen von Verwahrlosung und Ängstlichkeit Zeichen für schlechte Haltungsbedingungen und ebensolchen Umgang mit den Tieren. Schon bei Vorliegen eines dieser Punkten sollten hellhörig werden. Möglicherweise handelt es sich bei den "Züchtern" um gewerbliche Hundehändler, die Welpen aus osteuropäischen Massenzuchten auf- und weiterverkaufen.  

 Foto: Pixabay

Widersprüchliche Gesetzeslage

Widersprüchliche Gesetzeslage

Warum in Deutschland weiter kupierte Hunde angeboten werden können

"Falls der Dobermann kupiert ist, wird natürlich auch eine Kupierbescheinigung ausgestellt (...)", steht auf der Startseite eines Dobermann-Züchters mit Kontaktadressen in Berlin und Serbien. Ein Einzelfall? Keinesfalls. Auf allen Verkaufsforen im Internet, ebay Kleinanzeigen, dhd24.com. deine-tierwelt.de und vielen mehr, werden kupierte Welpen angeboten.

Wie ist das möglich? Das Tierschutzgesetz verbietet seit 1986 das Beschneiden der Ohren und seit 1998 das Amputieren der Rute (§6 Absatz 1 TierSCHG). Kupierte Hunde dürfen seit 2001 (Tierschutz-Hundeverordnung) nicht mehr auf Ausstellungen präsentiert werden. Der Verband Deutscher Hundezüchter (VDH) hat 2002 ein generelles Ausstellungsverbot für kupierte Hunde aus dem In- und Ausland erlassen.

Generationen von Welpen durchlitten bis Ende des letzten Jahrhunderts Torturen im Namen des "Rassestandards". Im Alter von drei Tagen wurde ihnen die Rute entfernt, oft nur ein Stummel gelassen. Die Ohren zwischen der achten und zwölften Lebenswoche mit einer Metallklemme eingeklemmt, die überhängenden Bereiche beschnitten, die Ränder vernäht und die hochempfindlichen verletzten Ohren in Spannung über dem Kopf mit Klebebändern fixiert. Die Eingriffe sollten unter Narkose durchgeführt werden, was in der Praxis jedoch oft umgangen wurde, wenn Hundehalter selbst zu Zange und Messer griffen.

Für die Welpen ein schlechter Start ins Leben: Neben der so überflüssigen Schmerzzufügung verloren sie Körperteile, die einen starken psychologischen Einfluss auf die heranwachsenden Tiere haben. Die Amputation von Ruten und Ohren beraubte die Junghunde ihrer wichtigen Kommunikationsmöglichkeiten mit Artgenossen - und bescherte ihnen darüber hinaus oft über Wochen anhaltende Schmerzen, wenn sich zum Beispiel die Ohren nach dem ersten Schnitt nicht aufrichteten und "nachjustiert" werden mussten. Erneute Operationen, das Einsetzen von Silikonstäben in die Ohren, Muskelstraffungen am Kopf und Hautentfernungen mussten die Hunde über sich ergehen lassen - und müssen es leider immer noch!

Trotz des immer umfangreicher werdenden Wissens über die Körpersprache von Hunden sowie Erkenntnissen über das frühe Schmerzempfinden schon weniger Tage alter Welpen befürworten bestimmte Gruppen bis heute die radikale Manipulation am Hund. So argumentieren Züchter von Jagdhunden mit der potentiellen Verletzungsgefahr, der jagende Hunde im Schilf und Dornengestrüpp ausgesetzt seien und stellen die Amputation als vorsorgliche Maßnahme heraus. Dagegen geht es den Züchtern von Dobermännern, Zentralasiatischen Owtscharkas und vielen Rassen mehr um die martialische Wirkung: Ein Dobermann mit scharf geschnittenen Stehohren und kurzer Rute soll kämpferisch wirken, eine Eigenschaft, die in den Verkaufsanzeigen im Internet stets betont wird.

Das Tierschutzgesetz verbietet in § 6 Absatz 1"das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von Organen oder Geweben eines Wirbeltieres". Leider lässt der Gesetzgeber Ausnahmen zu. Und zwar gilt "im Einzelfall" das Verbot nicht, wenn die Amputation (a) "nach tierärztlicher Indikation geboten ist" (z.B. bei Tumoren oder Rutenverletzungen) oder (b) "bei jagdlich zu führenden Hunden für die vorgesehene Nutzung des Tieres unerlässlich ist und tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen".

Und worauf kann sich nun der oben erwähnte Dobermannzüchter berufen, wenn er trotz des bestehenden Kupierverbotes in Deutschland kupierte Welpen (die nicht jagdlich geführt werden sollen) anbietet? Dieser Züchter nutzt eine Möglichkeit, die das Tierschutzgesetz auch nach der Novellierung von 2012 leider nicht abschließend regelt: die Einfuhr von Welpen, die im Ausland geboren und eben dort kupiert wurden.

Wer also hierzulande Hunde mit halben Ohren und ohne Schwänze verkaufen möchte, betreibt eine Zucht (oder steht in Kontakt) im Ausland. Die Tiere werden vor Ort kupiert und mit einer Kupierbescheinigung vom Tierarzt und den weiteren vorgeschriebenen Papieren nach Deutschland gebracht. Dies wäre in Österreich (seit 2012) und der Schweiz (seit 2002) nicht möglich! Beide Länder verbieten den Import kupierter Hunde aus anderen Ländern. 

Ist der Hund allerdings in Deutschland geboren und wird zum Kupieren in ein anderes Land verbracht und wieder mit zurück genommen, ist dies ein Straftatbestand, wie das Amtsgericht Neunkirchen in seinem Urteil hervorhebt: 

"Das Kupieren der Ohren eines Dobermann fügt dem Tier anhaltende Schmerzen zu, die nicht auf einem vernünftigen Grund beruhen. Die Maßnahme ist deshalb tierschutzwidrig und strafbar. Dies gilt auch dann, wenn der Eingriff an den Ohren nicht in Deutschland, sondern im Ausland vorgenommen wurde, wo dies noch erlaubt ist. Denn wer seinen Hund nur deshalb kurzfristig ins Ausland bringt, um dort die Ohren kupieren zu lassen, macht sich strafbar, weil der Hund die Schmerzen nicht nur unmittelbar beim Eingriff hat. Diese Schmerzen dauern vielmehr noch mehrere Wochen während der Nachbehandlung (2-4 Wochen) an. Ein vernünftiger Grund für das Kupieren der Ohren liegt im Sinne des Tierschutzgesetzes nicht vor" (AG Neunkirchen, Az 19.536/93).

Für die Bestrafung würde dann §17 TierSCHG herangezogen werden, weil dem Hund (1b) "länger anhaltende und sich wiederholende erhebliche Schmerzen und Leiden" zugefügt wurden.

Der Bundesverband Tierschutz setzt sich für ein generelles Kupierverbot, das auch jagdlich geführte Hunde umfasst, ein - sowie für ein Importverbot von Hunden, die im Ausland geboren und kupiert wurden.

 Foto: Pixabay

Hunde im Sommer

Hunde im Sommer

Anzeichen für Überhitzung erkennen

Warum wird das Auto in der Sonne für Hunde so schnell zu einer tödlichen Falle - und welche Risiken bringt die warme Jahreszeit für Hunde noch mit sich?  Lesen Sie hier die Tipps vom BVT, damit Ihre Hunde gesund durch den Sommer kommen.

Nur schnell ins Geschäft, die paar Minuten werden dem Hund im Auto schon nicht schaden - eine für den Hund lebensgefährliche Fehl-Einschätzung. Denn schon Minuten in einem heiß werdenden Wagen können für Hunde zur tödlichen Falle werden. Der Grund: Hunde können nicht wie Menschen schwitzen, sondern hohe  Außentemperaturen nur durch Hecheln ausgleichen. Allerdings nur bis 27 Grad. Darüber hinausgehende Temperaturen führen bei Hunden zum Wasserverlust und lassen das Blut eindicken - Kreislaufversagen und Tod sind die Folge.

Deswegen gilt: Hunde dürfen niemals bei Außentemperaturen ab 22 Grad im Auto zurückgelassen werden. Das Wageninnere heizt sich schnell - und selbst im Schatten - so sehr auf, dass Hunde die ansteigende Umgebungstemperatur nicht mehr durch Hecheln kompensieren können.

Ebenfalls sollten Hunde nicht in Mittagshitze, drückender Schwüle oder an besonders heißen Tagen sportlich (Fahrrad, Joggen, Agility etc.) gefordert werden. Spaziergänge am besten in den frühen Morgen oder Abend verlegen. Außerdem Wasser mitnehmen. Für Hunde gibt es spezielle Trinkflaschen mit einer kleinen Schale im Handel zu kaufen.

Wer seinen Hund trotz hoher Außentemperaturen mitführen muss, sollte ihm jede Stunde Wasser vorsetzen und mit erhöhter Aufmerksamkeit auf drohende Anzeichen von Überhitzung achten. Diese zeigen sich so:

- Übermäßiges, schnelles Hecheln

- Benommenheit, Taumeln, Zusammenbrüche,

- Speicheln, Erbrechen, Durchfall.

Ob Sonnenstich, hierbei erwärmt sich das Gehirn infolge direkter Sonneneinstrahlung, oder Hitzschlag - die betroffenen Hunde müssen umgehend in schattige, kühle und gelüftete Bereiche gebracht werden. Feuchte Umschläge um die Beine bringen Erleichterung. Ist der Hund nicht ansprechbar oder erholt er sich nicht binnen Minuten, suchen Sie bitte sofort die nächste Tierarztpraxis auf.

Bestimmte Voraussetzungen führen dazu, dass Hunde Hitze und Schwüle noch schlechter als ihre Artgenossen vertragen können. Dazu gehören:

- Alter, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht

- dickes Fell, starke Unterwolle  (gegebenenfalls den Hund scheren lassen)

- kurznasige Rassen wie Boxer und Möpse etc. 

 

Wenn Sie Ihren Hund an geeigneten (für Hunde erlaubten) Wasserstellen schwimmen lassen, achten Sie bitte auf Folgendes:

- Wildschweine, Marder und Waschbären halten sich an heißen Tagen  gerne im Schilf verborgen und greifen unter Umständen Hunde sofort an, die in ihre Nähe kommen. Das gilt besonders dann, wenn Wildschweine Frischlinge haben und sich mit dem Nachwuchs in Wassernähe befinden. In Berlin und Brandenburg kommt es regelmäßig zu schweren Zusammenstößen zwischen Wildschweinen und Hunden

-  Gibt es Unterströmungen und Strudel, die für Ihren Hund gefährlich werden könnten? Dann suchen ein anderes Gewässer auf

- Falls Ihr Hund bei Begegnungen mit Wildtieren nicht abrufbar ist, bedenken sie, dass er beim Schwimmen Wassergeflügel auf lange Strecken verfolgen könnte. Die Gefahr des Ertrinkens besteht, wenn er sich so verausgabt, dass er den Weg ans Ufer nicht mehr schafft. Lassen Sie ihn in diesem Fall nur an einer Langlaufleine ins Wasser, die sie festhalten. So können Sie ihn besser kontrollieren

- Algen im Wasser, die nach Hitzeperioden im Sommer auftreten,  können Erbrechen und Durchfall bei Hunden auslösen und/oder allergische Hautreaktionen (Juckreiz etc.) hervorrufen.

 Foto: Pixabay

 

 

 





An der Lackfabrik 4     46485 Wesel     Telefon: 0281-56699     info@tierheim-wesel.de

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