Haustiere

Das richtige Tier für die Wohnung

Wer sich Kaninchen oder Vögel anschafft, muss dies gut planen

Hier finden Sie wichtige Informationen zu Haustieren. Klicken Sie bitte rechts auf den enstprechende Unterlink.

Brausender Verkehr, Häuserschluchten – so reizvoll eine Stadt für ihre Einwohner sein kann, so wenig paradiesisch wirkt die Umgebung für Tiere. Zumindest auf den ersten Blick. Ein Haustier kann sich aber durchaus in einer Stadtwohnung wohlfühlen. Entscheidend ist, sich vor dem Kauf Gedanken zu machen. "Man sollte vom Bedürfnis des Tieres ausgehen und vorab prüfen, was es braucht und ob man das bieten kann", rät Astrid Behr vom Bundesverband praktizierender Tierärzte in Frankfurt am Main. Freilauf für kleine Hunde Ganz oben auf der Wunschliste steht für viele Menschen ein Hund. Dass ein Windhund in einer Zwei-Zimmer-Wohnung im vierten Stock nicht glücklich wird, leuchtet ein. Also beschließen potenzielle Tierhalter: Ein kleiner Hund soll es sein, der sich mit kurzen Ausflügen um den Block begnügt. Weit gefehlt. "Auch ein kleiner Hund braucht längeren Auslauf, muss toben, schnüffeln und mit anderen Artgenossen spielen können", sagt Behr. Aber in der Stadt herrscht oft Leinenzwang, auch in vielen Parkanlagen. "Der Hund, ob groß oder klein, muss von der Leine gelassen werden können, um zu toben", erklärt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. Wer sich einen Hund halten möchte, sollte vorher prüfen, ob in der Nähe seiner Wohnung ein grünes Gebiet liegt, wo der Hund frei laufen kann. Wenig Zeit oder Platz – da ist manch einer rasch bei einer Katze. Verbreitet ist die Vorstellung, das Tier sei autark und brauche nur Futter. Falsch. "Mit einer Katze sollte man sich täglich beschäftigen, mit ihr spielen", rät Behr. Dabei kann man ihr verschiedenes Spielzeug anbieten. Und einen Artgenossen: "Eine Katze sollte nie allein gehalten werden", rät Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverbandes Tierschutz. Das Heim sollte vorab katzengerecht gestaltet werden. Und das meint nicht nur einen Kratzbaum. "Katzen verstecken sich gern oder überblicken von einem erhöhten Platz das Geschehen", sagt Styrie. Möchte man eine Katze aus dem Tierheim holen, sollte es keinesfalls ein Tier sein, das Freigang gewohnt ist. Wohnungskatzen sollten außerdem immer Katzengras zur Verfügung haben – da sie nicht das Gras im Freien fressen können, womit sie Haarballen auswürgen. Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen oder Mäuse brauchen zwar keinen Park, aber dennoch Platz. Die handelsüblichen Käfige, die in einer Ecke einer kleinen Stadtwohnung nicht stören, sind für die Kleintiere eine Quälerei. "Auch Kleintiere haben das Bedürfnis, sich zu bewegen", erklärt Styrie. Tünte rät, eine alte Vogelvoliere umzubauen oder in einem großen Käfig mehrere Etagen einzurichten. Man kann den Tieren auch für ihren Auslauf einen Teil des Zimmers herrichten. Dafür muss dieser aber entsprechend gesichert sein, damit die Tiere keine Kabel oder giftige Pflanzen anknabbern. Zudem ist ein Blick in den Mietvertrag ratsam. Zwar sei es einem Vermieter nicht erlaubt, die Haltung von Kleintieren oder Hunden zu verbieten. "Ich würde dennoch vorher den Vermieter fragen", rät Behr.Entscheidend ist, sich vor dem Kauf Gedanken zu machen. "Man sollte vom Bedürfnis des Tieres ausgehen und vorab prüfen, was es braucht und ob man das bieten kann", rät Astrid Behr vom Bundesverband praktizierender Tierärzte in Frankfurt am Main.

 

Freilauf für kleine Hunde

 

Ganz oben auf der Wunschliste steht für viele Menschen ein Hund. Dass ein Windhund in einer Zwei-Zimmer-Wohnung im vierten Stock nicht glücklich wird, leuchtet ein. Also beschließen potenzielle Tierhalter: Ein kleiner Hund soll es sein, der sich mit kurzen Ausflügen um den Block begnügt. Weit gefehlt. "Auch ein kleiner Hund braucht längeren Auslauf, muss toben, schnüffeln und mit anderen Artgenossen spielen können", sagt Behr. Aber in der Stadt herrscht oft Leinenzwang, auch in vielen Parkanlagen. "Der Hund, ob groß oder klein, muss von der Leine gelassen werden können, um zu toben", erklärt Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn. Wer sich einen Hund halten möchte, sollte vorher prüfen, ob in der Nähe seiner Wohnung ein grünes Gebiet liegt, wo der Hund frei laufen kann.
Wenig Zeit oder Platz – da ist manch einer rasch bei einer Katze. Verbreitet ist die Vorstellung, das Tier sei autark und brauche nur Futter. Falsch. "Mit einer Katze sollte man sich täglich beschäftigen, mit ihr spielen", rät Behr. Dabei kann man ihr verschiedenes Spielzeug anbieten. Und einen Artgenossen: "Eine Katze sollte nie allein gehalten werden", rät Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverbandes Tierschutz.
Das Heim sollte vorab katzengerecht gestaltet werden. Und das meint nicht nur einen Kratzbaum. "Katzen verstecken sich gern oder überblicken von einem erhöhten Platz das Geschehen", sagt Styrie. Möchte man eine Katze aus dem Tierheim holen, sollte es keinesfalls ein Tier sein, das Freigang gewohnt ist. Wohnungskatzen sollten außerdem immer Katzengras zur Verfügung haben – da sie nicht das Gras im Freien fressen können, womit sie Haarballen auswürgen.
Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen oder Mäuse brauchen zwar keinen Park, aber dennoch Platz. Die handelsüblichen Käfige, die in einer Ecke einer kleinen Stadtwohnung nicht stören, sind für die Kleintiere eine Quälerei. "Auch Kleintiere haben das Bedürfnis, sich zu bewegen", erklärt Styrie. Tünte rät, eine alte Vogelvoliere umzubauen oder in einem großen Käfig mehrere Etagen einzurichten. Man kann den Tieren auch für ihren Auslauf einen Teil des Zimmers herrichten. Dafür muss dieser aber entsprechend gesichert sein, damit die Tiere keine Kabel oder giftige Pflanzen anknabbern.
Zudem ist ein Blick in den Mietvertrag ratsam. Zwar sei es einem Vermieter nicht erlaubt, die Haltung von Kleintieren oder Hunden zu verbieten. "Ich würde dennoch vorher den Vermieter fragen", rät Behr.

 

Quelle: Berlinger Morgenpost, 23.08.2014, zum Artikel gelangen Sie hier.

Spende per paypal

Tiere des Monats

 

Kitten - Weitere Infos hier.

Winterquatier für Streuner oder Igel - weitere Infos hier.

Der Ringelschwanz gehört mir

weitere Infos hier

Wir auf facebook

und google+

 

 

Bundesverband Tierschutz e.V.