Tiere und Betreuungskosten

Bundesfinanzhof bestätigt Urteil des Finanzgerichtes Düsseldorf

Versorgung von Haustieren ist als "haushaltsnahe Dienstleistung" steuerlich absetzbar

Die Finanzämter werden über die Entscheidung der obersten Instanz, des Bundesfinanzhofes, nicht begeistert sein: Die Kosten für die Betreuung von Haustieren können unter bestimmten Umständen als haushaltsnahe Leistung geltend gemacht werden. Und zwar dann, wenn Steuerzahler ihr Haustier während des Urlaubes von einer bezahlten Kraft versorgen lassen.

Unter diese Aufwendung fällt die gesamte Betreuung rund um das Tier, also Füttern, Fellpflege, Beschäftigung, Spazierengehen und anfallende Reinigungsarbeiten wie Säubern der Näpfe, der Katzentoilette etc. Wichtig dabei: Die Entlohnung der Tiersitter darf nicht in bar, sondern muss als Überweisung erfolgen und durch eine entsprechende Rechnung belegt werden. Barzahlungen erkennen die Finanzämter nicht an.

Der Bundesfinanzhof hat mit seiner Entscheidung vom November (Aktenzeichen beim BFH VI R 13/15) das vorhergehende Urteil des Finanzgerichtes Düsseldorf (vom 5. Februar 2015, Aktenzeichen 15 K 1779/14) bestätigt. Der Fall hatte in diesem Jahr die Instanzen beschäftigt, nachdem Katzenbesitzer aus Düsseldorf die Urlaubsbetreuung ihres Tieres als Aufwendung für haushaltsnahe Dienstleistung in ihrer Einkommenssteuererklärung geltend gemacht hatten. Während das zuständige Finanzamt das Ansinnen der Katzenbesitzer abschlägig beschied, urteilte das Finanzgericht Düsseldorf in ihrem Sinne und wurde nun vom BFH bestätigt.




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