Das Aufpäppeln kleiner Tierwaisen

Wenn Hunde- oder Katzenbabys auf die Welt kommen und die Mutter bei der Geburt leider verstirbt, schlägt Freude meist in Ratlosigkeit um.

Fragen nach der richtigen Ernährung, ausreichender Nestwärme und der wichtigen Körperpflege ergeben sich zwangsläufig. Mit Hilfe Ihres Tierarztes kann den Tierbabys mit viel Geduld, Liebe und Arbeit geholfen werden.

An erster Stelle steht das Bedürfnis nach Wärme. Hat man mehrere Geschwister, werden sie sich aneinander kuscheln. Hier reicht eine Kiste mit kochbaren Decken. Zusätzlich können umwickelte Wärmflaschen und Wärmestrahler zur Verfügung gestellt werden. Um das Herzklopfen der Mutter vorzutäuschen, kann gegebenenfalls auch ein Wecker unter die Decke gelegt werden. Das trägt oftmals zum Wohlbefinden der Kleinen bei. Die richtige Ernährung für die hilflosen Wesen stellt wohl das größte Problem dar. Hierbei ist die beste Lösung eine Amme. Da kann auch schon einmal eine Katzenamme kleine Hundebabys säugen oder umgekehrt.

Leider ist nicht immer ein "Mutterersatz" zu finden. Dann muss ein spezieller Milchersatz her. Bei der Beratung ist Ihr Tierarzt gerne behilflich. In den ersten Lebenswochen müssen Tierbabys auch nachts gefüttert werden. Später dann tagsüber von frühmorgens bis spätabends nach Anweisung des Tierarztes.

 

Wenn ein Tierbaby allein großgezogen werden muss, ist der Körperkontakt zu Menschen lebensnotwendig. Der/die Betreuer dürfen keineswegs nach jeder Fütterung die Streicheleinheiten vergessen. Das übernimmt sonst die Mama, sie dienen gleichzeitig dem Verdauungsprozess. Nach etwa 12 Lebenswochen sind die Tiere dann aus dem Gröbsten heraus. "Einzelkindern" sollten auf jeden Fall Spielgefährten und ein erfahrener "Erziehungskamerad" zur Seite gestellt werden.

Eines ist sicher: Das Aufpäppeln mutterloser Tierwaisen ist eine arbeitsintensive Angelegenheit. Sie muss wirklich gewollt sein - lohnt sich aber ungemein, denn man hat ja Tierleben gerettet.

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